Die Bollingstedter Au

Etwa zwei Drittel der Gesamtstrecke von 28 Kilometern der Bollingstedter Au können von den Mitgliedern des ASV Jübek befischt werden. Geübten Anglern bietet sie einen ausgezeichneten Sport auf alle Fischarten, die in unserer Region heimisch sind. Über die gesamte Gewässerstrecke hat sich besonders der Aal als fängig erwiesen. Hechte werden vorwiegend im Unterlauf zwischen Bollingstedt und Hünning gefangen. Vereinzelt können in diesem Flussabschnitt auch Bach- und Meerforellen erbeutet werden.

Das Goldmoor

Ein Kleinod der besonderen Art ist das Goldmoor bei Stieglund in der Nähe von Löwenstedt. Viele Mitglieder bezeichnen den ehemaligen Torfstich als das schönste Gewässer des Vereins. Es besteht aus mehreren meist miteinander verbundenen Teichen in einer Größe von 8 ha. Es ist wirklich ein Naturparadies fernab von Straßenverkehr und Hektik. Trotzdem ist es gut zu erreichen und bietet reichlich Parkmöglichkeiten. Gefangen werden kann hier wirklich alles, Hechte, Aale, Karpfen, und Barsche. Wer sich in aller Ruhe an der Natur erfreuen will und dabei nur hin und wieder auf die Pose gucken möchte, kann reichlich mit Rotaugen und Güstern bedient werden. Bei schlechtem Wetter lädt unsere Fischerhütte zum Schutz ein.

Der Engbrück-See

Dieses etwa neun Hektar große Gewässer liegt zwischen den Ortschaften Bollingstedt und Gammellund. Die schon vor Jahren begonnenen Besatzmaßnahmen mit Zandern haben sich ausgewirkt. Diese Fischart erscheint immer häufiger in den Fangmeldungen. Nur Karpfen, Schleie und Aale werden zahlreicher gefangen.

Der Mühlenteich in Bollingstedt

Dieses sehr schön gelegene Gewässer am Ortsrand von Bollingstedt verdankt seine Existenz der Bollingstedter Au. Hier kommen gerade Hecht- und Karpfenspezialisten auf ihre Kosten.

Fänge von Karpfen bis über 10 Kilogramm sind durchaus an der Tagesordnung. Dies gilt auch für Hechte. Im Übrigen sind nahezu alle Weißfischarten, Aale und Barsche sehr zahlreich vertreten.

Die Hoffnung-Seen

Die Hoffnung-Seen bilden einen Komplex von zwei aus ehemaligen Kiesgruben entstandenen Stillgewässern mit einer Gesamtfläche von circa drei Hektar. Sie liegen nahe der Ortschaft Haurup zwischen Wanderup und Flensburg direkt an der Bundesstraße 200. Die Haurup-Seen sind verkehrsgünstig gelegen. Zwei der Seen verfügen bereits über einen soliden Fischbestand, innerhalb dessen es vor allem das Vorkommen von Karpfen und Schleien zu erwähnen gilt. Somit sind die Hoffnung-Seen, im Übrigen die jüngsten unserer Angelgewässer, in jedem Fall einen Besuch wert.

Der Steinsee

Für Angler, welche die Ruhe und Abgeschiedenheit bevorzugen, ist der Steinsee das richtige Revier. Was aber keineswegs Stille an der Angel bedeutet. Dieses Gewässer ist ein Geheimtipp unter den Karpfenanglern im Verein. Aber auch die Fischarten, wie sie für den Engbrücksee beschrieben wurden, sind in diesem See vorhanden. Der Steinsee verfügt über eine Wasserfläche von sieben Hektar und liegt in Hermannsort nahe der Ortschaft Lürschau.

Die Teichanlagen in Tarpholz

Die Teichanlagen in Tarpholz wurden vom Angelsportverein Jübek gekauft. Auf einem herrlich im Wald und direkt an der Treene gelegenen Grundstück werden vom Angelsportverein Jübek Fische gezogen. In zwei großen sowie fünf kleineren Teichen werden zurzeit hauptsächlich Bachforellenbrütlinge zu Setzlingen vorgestreckt. Auch Kleinfische wie Elritzen, Moderlieschen und Bitterlinge sollen hier gezüchtet werden. Eine Krebszucht- und Forellenbrutanlage wurden erstellt. Die Teiche werden durch Quellwasser gespeist. Nach dem Durchlaufen der Anlage, fließt das Wasser in die Treene ab.

Die Treene

Die Treene ist das Stammgewässer des ASV Jübek. Im Rahmen der Treenegemeinschaft verfügt der Verein über das Fischereirecht vom Ausgang Treßsee bei Augaard bis zur Einmündung der Rheider Au südlich von Hollingstedt. Das eiszeitlich geformte Urstromtal zwischen Tarp und Treia gibt der Treene einen besonderen landschaftlichen Reiz. Zahlreiche Wanderwege und Brücken machen die Treene auch zu einem beliebten Ausflugsziel für Wanderer und andere Naturfreunde.

Die Treene ist nach wie vor einer der bekanntesten Meerforellenflüsse Norddeutschlands. Jedes Jahr macht sie durch zahlreiche Fänge kapitaler Meerforellen auf sich aufmerksam. Aber auch Bachforellen, Äschen, Hechte und vor allem Aale werden gefangen. Der Bestand an Weißfischen wie dem Aland, der Rotfeder und dem Rotauge ist insbesondere im Mittel- und Unterlauf ausgezeichnet.